Kapuziner  Österreich - Südtirol

        
     Wir Kapuziner
                                 
  

Vor ihm in Demut,
mit ihm in Stille,

in ihm in Treue.


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      Von 1599 bis heute

         1528 Abspaltung des Reformordens der Kapuziner von den Franziskanern.        
         1599
bis 1688 -  die Tiroler- und Bayerische Provinz bildeten eine Einheit. Es entstanden
        in kürzester Zeit viele Klöster, in der Regel eine Tagesreise voneinander entfernt (30-50 km)
,
        so dass die Brüder flächendeckend seelsorglich tätig werden konnten.
        Das wichtigste Arbeitsgebiet der Kapuziner war die Pastoral der Gegenreformation.        
         1688
Aufteilung in die Tiroler- und Bayerische Provinz.  
       1809 Andreas Hofer - vorher drei Jahrzehnte lang Klosteraufhebungen durch die Aufklärung.     
       1918 Südtirol kommt zu Italien.
       1928
wurde die Tiroler Provinz in Nord und Süd getrennt (Innsbruck und Brixen).
       1960er Jahre: Die Provinz zählte in dieser Blütezeit um die 200 Mitbrüder.  

Unsere 200 Brüder lebten damals in den 11 Klöstern des Landes, im Liebeswerk, im Seminar Salern, in der Mission in Indonesien und auf Einzelposten, in der Diözese  Chur (Müstair und Tarasp in Graubünden), zeitweise auch in Wolfsberg im Lavanttal/Kärnten.

Unsere blühende Kustodie in Bulgarien mit ca. 50 Brüdern hat leider unter dem kommunistischen Regime als Märtyrerkirche schwer gelitten. Heute arbeiten polnische Mitbrüder in Sofia, Plovdiv, Burgas und Belozem.

Seit 1970 haben wir die Klöster Klausen, Eppan, Mals und Lana sowie Teile von Sterzing, Bozen, Bruneck und Brixen anderen kirchlichen bzw. sozialen Zwecken zugeführt. Die Zahl der Brüder hat sich durch den Rückgang an Berufen sehr verringert. Jetzt unterstützen uns vier junge polnische Mitbrüder (Meran und Neumarkt).

Heute leben wir 50 Südtiroler Kapuziner in 5 Klöstern. So bleibt unsere spirituelle und pastorale Präsenz in Südtirol gewahrt. Seit 2011 ist unsere Provinz der Österreichischen Kapuzinerprovinz angegliedert.

 

                     Aus der Geschichte des Ordens:   
             

1209   Um Franziskus sammeln sich die Brüder aller Bevölkerungsschichten.
Der am Evangelium orientierte Orden wird bestätigt und wird sehr rasch
zu einer europaweit verbreiteten Gemeinschaft.

1528   Innerhalb der franziskanischen Orden beginnen einige Brüder die franziskanische Idee zu reformieren. Daraus entwickeln sich zuerst in Mittelitalien die Kapuziner als eigener Orden. Der Name kommt von der
spitzen "dreieckigen" Kapuze (mit Bart und Sandalen Logo der Einsiedler).

1599   In Bozen wird das erste Kapuzinerkloster auf Südtiroler  Boden gegründet. In wenigen Jahrzehnten werden ca. alle 30 km Klöster gegründet, so dass an einem Tag zu Fuß die Klöster erreicht und von dort aus flächendeckend im ganzen Land die Seelsorge erfolgen konnte.

1668   Die Provinz Bayern-Tirol wird getrennt. Die alte, große Tirolerprovinz entsteht. Sie übersteht erfolgreich die Zeit der Aufklärung und der napoleonisch/bayerischen Wirren. Im 19. Jahrhundert und bis 1970 blüht die Provinz auf und zählte zeitweise nur in Südtirol über 200 Kapuziner.

1962   Sieben Südtiroler Kapuziner gehen zu den Missionaren aus der Rheinisch-westfälischen Provinz nach  Sibolga/Sumatra/ Indonesien. Es entwickelt sich die Provinz Sibolga/Nias mit über 100 Brüdern.

Heute   praktiziert die Südtiroler Provinz die Zusammenarbeit mit den anderen deutschsprachigen Provinzen und ist eingebunden in die weltweite Solidarität mit dem gesamten Orden und der Kirche. Im Jahr 2011 haben sich die Österreichische und die Südtiroler Provinz vereinigt. Gemeinsam als eine Brüderschar von insgesamt 134 Brüdern gehen wir getrost in die Zukunft.

           
 



Unvergessen Br. Gilbert,
eifrig für Gott und die Menschen






Krankenhauskaplan Br.Peter -
stark bei seinen Vorträgen






Br. Alfred Kugler
30 Jahre Indonesien
jetzt Pfarrer und Caritashilfe





Der (barocke) Bußprediger