![]() |
||||||||
|
Wir
Kapuziner
Info
& Kontakt
Webmaster: Bernhard Frei |
|
|||||||
| 1209 Um Franziskus sammeln sich die Brüder. Der am Evangelium orientierte Orden wird bestätigt und wird sehr rasch zu einer europaweit verbreiteten Gemeinschaft. |
| 1528 Innerhalb der franziskanischen Orden beginnen einige Brüder die franziskanische Idee zu reformieren. Daraus entwickeln sich zuerst in Mittelitalien die Kapuziner als eigener Orden. Der Name kommt von der spitzen Kapuze. |
| 1599 In Bozen wird das erste Kapuzinerkloster auf Südtiroler Boden gegründet. In wenigen Jahrzehnten werden ca. alle 30 km Klöster gegründet, so dass an einem Tag zu Fuß die Klöster erreicht und von dort aus flächendeckend im ganzen Land die Seelsorge erfolgen konnte. |
| 1668 Die Provinz Bayern-Tirol wird getrennt. Die alte, große Tirolerprovinz entsteht. Sie übersteht erfolgreich die Zeit der Aufklärung und der napoleonisch/bayerischen Wirren. Im 19. Jahrhundert und bis 1970 blüht die Provinz auf und zählte zeitweise nur in Südtirol über 200 Kapuziner. |
| 1962 Sieben Südtiroler Kapuziner gehen zu den Missionaren aus der Rheinisch-westfälischen Provinz nach Sibolga/Sumatra/ Indonesien. Es entwickelt sich die Provinz Sibolga/Nias mit über 100 Brüdern. |
| Heute praktiziert die Südtiroler Provinz die Zusammenarbeit mit den anderen deutschsprachigen Provinzen und ist eingebunden in die weltweite Solidarität mit dem gesamten Orden und der Kirche. Im Jahr 2011 werden sich die Österreichische und die Südtiroler Provinz vereinigen. |
Bekannt & beliebt:
Padre Pio von Pietrelcina

Padre Pio: Kapuziner und Mystiker,
* 25.5.1887 in Pietrelcina/Benevent,
† 25.9.1968 in San Giovanni Rotondo
Er entstammte einer bäuerlichen Familie. Als Hirte konnte er immer wieder in einen stillen Dialog mit der Natur und damit mit dem Schöpfer eintreten. Am 6. Januar 1903 trat er als Novize bei den Kapuzinern in Morcone ein, in der Nähe von Pietrelcina ein. Dabei nahm er den Namen Pio an. Am 10. August 1910 wurde er im Dom zu Benevent zum Priester geweiht. Da P. kränklich war, lebte er zunächst nicht im Kloster, sondern bei seiner Familie.
Im Dezember 1911 weist er zum ersten Male auf seine Stigmata hin. Diese prägten sich dann bis 1918 ganz deutlich aus. Er trug sie bis zu seinem Tode im Jahre 1968.
1916 kam er nach San Giovanni Rotondo in der Provinz Foggia in Apulien. In dem kleinen Kloster besserte sich sein Zustand. Nun ließ sich Pio hier endgültig nieder. Hier entfaltete er eine in der ganzen Welt bekannt gewordene Tätigkeit als Beichtvater und Seelenberater. Sein Leben wirkte auch authentisch durch eine in echtem franziskanischen Geiste geübte Armut. Seine Selig- und Heiligsprechung war ein italienisches Volksfest von nie gekanntem Ausmaß.
Was Padre Pio vorgelebt hat, ist vor allem ein gemäßigter Bußeifer sowie eine menschliche Sicht der heiligsten Geheimnisse. Heilig im echten Sinn des Wortes war immer die Feier des hl. Messopfers als Opfer Christi und Opfer aller leidenden und kreuztragenden Menschen.