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Uhr 1703

Sonnenuhr Gschnon
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Verpflichtende Tagesordnung in Neumarkt:
06.30 Uhr im Betchor: Morgenlob, stilles
Gebet
07.00 Uhr Frühstück, anschließend
Zeit für sich
selber: Meditation, Studium, Lesen
09.00 Uhr Eucharistiefeier mit der Gemeinde
09.30 Uhr Arbeitszeit in Kloster und Küche, in
Garten und überall.
Mit Gästen werden 2 Stunden Arbeitszeit vereinbart,
entweder morgens oder nachmittags
12.00 Uhr Betchor: Mittagsgebet, kurze
Besinnung.
12.15 Uhr Mittagessen und Mittagsruhe
14.30 Uhr Arbeitszeit
18.00 Uhr im Betchor: Abendlob, gemeinsame Meditation bis
18.45 Uhr
19.00 Uhr Abendessen, dann Zeit für sich
selber
Sonntag,
Dienstag, Donnerstag: Rekreation.
21.00 Uhr Nachtgebet privat, Nachtruhe
Mitarbeit im Kloster: je nach Situation für 2 Stunden,
sonst viel Zeit für sich selber
Samstag und Sonntag: Tagesordnung etwas angepasst, z.B.
Essenszeiten um 11.30 und 18.30 Uhr
Am Freitag: Tag der Stille ("Wüstentag"); tagsüber
Schweigen, auch bei Tisch.
Morgens 6.30 Uhr Meditation, 18.00 Uhr Vesper und Anbetung des
Allerheiligsten.
Jederzeit achten wir auf Stille im Haus,
vor allem auf Stillschweigen in Kirche und Chor, in den
Gängen und während der Ruhezeiten. Auch in Refektorium, Klaustrum (Innenhof) und Küche ist passende Stille zu halten.
Der Tagesablauf in einem kleinen
Landkloster der Kapuziner ist vor allem durch den Wechsel von
Gebet und Arbeit gekennzeichnet. Die Mitarbeit der
Gäste hat therapeutischen Sinn und ist nicht als Entgelt
gedacht. Doch auch die gemeinsamen Mahlzeiten
sowie Rekreation ("Neu-Schaffung", ein schönes Wort für
gemeinsame Erholung) und viel Zeit für sich selber sind
angesagt.
Die Woche über gibt es oft Abwechslung,
vor allem den Tag der Stille am Freitag ("Wüstentag")
sowie
die Gestaltung von Samstag und Sonntag.
Jeder Bruder, die Schwester und jeder
Gast haben zudem einen Tag in der Woche zur freien Verfügung -
auch und gerade zu Sport, Hobby, Wandern, Erholung. Zudem Ferien: drei Wochen im Jahr.
... damit Stille und Besinnung gelingen können:
Feste Ordnung und feste Zeiten:
nicht das Wichtigste,
aber doch unerlässlich und aufschlussreich.
Bild unten: Sonnenuhr im Kloster Meran


FVgaciter transit
dies, en
vita nobis
in
Vmbra
Flüchtig geht vorüber der Tag - ja das Leben (versinkt) uns im
Schatten
Sonnenuhr in Neumarkt mit
Tierkreiszeichen
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Hexameter-Chronogramm von Br. Bernhard (ein Hobby!)
M D C V V V I I I I I I
- 1621 -
Einweihung des Klosters
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Padre Leopoldo
von Padua
Ivan Bogdan Mandić wurde
in Castelnuovo di Cattaro (Herzeg
Novi)
im heutigen Montenegro geboren. Er war das jüngste von insgesamt zwölf
Kindern. Seine Eltern galten als sehr gläubig und hatten einen prägenden
Ein-fluss auf ihn. Sein Vater ging oft mit ihm zur
Heiligen Messe
und zur
Kommunion,
was zu dieser Zeit als sehr ungewöhnlich gewertet wurde.

Das Umfeld der Familie war sehr von der
Orthodoxie
geprägt. Somit war Mandić schon sehr früh mit der Trennung der Christen
konfrontiert. Er war beein-druckt von der uneigen-nützigen Arbeit der
Kapu-ziner in seiner Heimatstadt, die auch von den Ortho-doxen geschätzt
wurden, und sah sein missionarisches Streben am besten bei ihnen
erfüllt. Seine Eltern stimm-ten seiner
Berufung
zu.
Im Alter von 16 Jahren trat er in das
franziskanische
Seminar
in
Udine (Nordost-Italien)
ein. Am 2. Mai 1884 wurde er mit dem
Habit
bekleidet und Leopold genannt. Sein Philosophie-studium absolvierte er
in Padua. Im Jahr 1888 legte er die feierlichen Gelübde ab und begann in
Venedig
mit seinem Theologiestudium. Er wurde am 20. September 1890 zum
Priester
geweiht. Danach hielt er sich kurze Zeit in den Städten
Zara,
Capodistria
und
Fiume
auf. Danach wurde er durch seine Ordensoberen nach Padua
entsandt, wo er bis zu seinem Tod blieb.
Seine pastorale Haupt-aufgabe sah er im Anhören
der
Beichte.
Es wird berichtet, dass er oft täglich fünfzehn Stunden im
Beichtstuhl
verbrachte. Zudem sollen ihm die
Gnaden der Herzensschau und die der
Prophetie
zuteil geworden sein. Außerdem empfing er die
Stigmata.
Er wurde schon zu Lebzeiten als Heiliger verehrt.
Die zahlreichen
Pilger,
die heute sein Grab in Padua besuchen, kommen auch an seinem Beichtstuhl
vorbei und gedenken des Guten, das der hl. Leopold dort gewirkt hat.
Sein Begräbnis fand unter großer Anteilnahme statt. Als man 24 Jahre
nach seinem Tod seinen Sarg öffnete, fand man seinen Körper unverwest
vor.
Am 2. Mai 1976 wurde Padre Leopoldo selig- und am 16. Oktober 1983
heilig-gesprochen..
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