Kapuziner  Österreich - Südtirol

Tagesordnung Neumarkt
Boznerstr. 2
I - 39044 Neumarkt
Tel. +39 0471 812214
neumarkt@kapuziner.org


Homepage
neu & aktuell
italiano

Wir Kapuziner
Berufung
Unsere Klöster
Neumarkt - Gschnon
      Tagesordnung
      Gäste - Mitleben
      Gschnon       
      Anfahrt
      Begleitung
      * Maria Königin
      * 14 Nothelfer
    * Franziskus-Antonius
     * Josef Freinademetz

... spirituell
Fotoalbum
Info & Kontakt
Nützliche Links

 


Uhr 1703

 


Sonnenuhr Gschnon

 

 


                           Verpflichtende Tagesordnung in Neumarkt: 

          06.30 Uhr    im Betchor: Morgenlob, stilles Gebet
          07.00 Uhr   Frühstück, anschließend
                           Zeit für sich selber: Meditation, Studium, Lesen

          09.00 Uhr    Eucharistiefeier mit der Gemeinde
          09.30 Uhr    Arbeitszeit in Kloster und Küche, in Garten und überall.
                           Mit Gästen werden 2 Stunden Arbeitszeit vereinbart,
                           entweder morgens oder nachmittags

          12.00 Uhr   Betchor: Mittagsgebet, kurze Besinnung.
          12.15 Uhr    Mittagessen und Mittagsruhe
          14.30 Uhr    Arbeitszeit
          18.00 Uhr    im Betchor: Abendlob, gemeinsame Meditation bis 18.45 Uhr
          19.00 Uhr   Abendessen, dann Zeit für sich selber
                           Sonntag, Dienstag, Donnerstag: Rekreation.
          21.00 Uhr    Nachtgebet privat, Nachtruhe

 

Mitarbeit im Kloster: je nach Situation für 2 Stunden, sonst viel Zeit für sich selber

Samstag und Sonntag: Tagesordnung etwas angepasst, z.B. Essenszeiten um 11.30 und 18.30 Uhr

Am Freitag:  Tag der Stille ("Wüstentag"); tagsüber Schweigen, auch bei Tisch.
      Morgens 6.30 Uhr Meditation, 18.00 Uhr Vesper und Anbetung des Allerheiligsten.

Jederzeit achten wir auf Stille im Haus, vor allem auf Stillschweigen in Kirche und Chor, in den Gängen und während der Ruhezeiten. Auch in Refektorium, Klaustrum (Innenhof) und Küche ist passende Stille zu halten.   


Der Tagesablauf in einem kleinen Landkloster der Kapuziner ist vor allem durch den Wechsel von Gebet und Arbeit gekennzeichnet. Die Mitarbeit der Gäste hat therapeutischen Sinn und ist nicht als Entgelt gedacht. Doch auch die gemeinsamen Mahlzeiten sowie Rekreation ("Neu-Schaffung", ein schönes Wort für gemeinsame Erholung) und viel Zeit für sich selber sind angesagt.

Die Woche über gibt es oft Abwechslung, vor allem den Tag der Stille am Freitag ("Wüstentag") sowie die Gestaltung von Samstag und Sonntag.
Jeder Bruder, die Schwester und jeder Gast haben zudem einen Tag in der Woche zur freien Verfügung - auch und gerade zu Sport, Hobby, Wandern, Erholung. Zudem Ferien: drei Wochen im Jahr.


        ... damit Stille und Besinnung gelingen können:
        Feste Ordnung und feste Zeiten: nicht das Wichtigste,
        aber doch unerlässlich und aufschlussreich.
 

 

                    Bild unten: Sonnenuhr im Kloster Meran       

               

    
 









 


FVgaciter transit dies, en vita nobis in Vmbra 
                    Flüchtig geht vorüber der Tag - ja das Leben (versinkt) uns im Schatten 

Sonnenuhr in Neumarkt mit Tierkreiszeichen
Anzeige babylonisch, französisch, italisch
Hexameter-Chronogramm von Br. Bernhard (ein Hobby!)
M D C V V V I I I I I I  - 1621  -  Einweihung des Klosters                      


Padre Leopoldo
von Padua

Ivan Bogdan Mandić wurde in Castelnuovo di Cattaro (Herzeg Novi) im heutigen Montenegro geboren. Er war das jüngste von insgesamt zwölf Kindern. Seine Eltern galten als sehr gläubig und hatten einen prägenden Ein-fluss auf ihn. Sein Vater ging oft mit ihm zur Heiligen Messe und zur Kommunion, was zu dieser Zeit als sehr ungewöhnlich gewertet wurde.



Das Umfeld der Familie war sehr von der
Orthodoxie geprägt. Somit war Mandić schon sehr früh mit der Trennung der Christen konfrontiert. Er war beein-druckt von der uneigen-nützigen Arbeit der Kapu-ziner in seiner Heimatstadt, die auch von den Ortho-doxen geschätzt wurden, und sah sein missionarisches Streben am besten bei ihnen erfüllt. Seine Eltern stimm-ten seiner Berufung zu.

Im Alter von 16 Jahren trat er in das franziskanische
Seminar in Udine (Nordost-Italien) ein. Am 2. Mai 1884 wurde er mit dem Habit bekleidet und Leopold genannt. Sein Philosophie-studium absolvierte er in Padua. Im Jahr 1888 legte er die feierlichen Gelübde ab und begann in Venedig mit seinem Theologiestudium. Er wurde am 20. September 1890 zum Priester geweiht. Danach hielt er sich kurze Zeit in den Städten Zara, Capodistria und Fiume auf. Danach wurde er durch seine Ordensoberen nach Padua entsandt, wo er bis zu seinem Tod blieb.

Seine pastorale Haupt-aufgabe sah er im Anhören der
Beichte. Es wird berichtet, dass er oft täglich fünfzehn Stunden im Beichtstuhl verbrachte. Zudem sollen ihm die
Gnaden der Herzensschau und die der
Prophetie zuteil geworden sein. Außerdem empfing er die Stigmata.
Er wurde schon zu Lebzeiten als Heiliger verehrt. 


Die zahlreichen
Pilger, die heute sein Grab in Padua besuchen, kommen auch an seinem Beichtstuhl vorbei und gedenken des Guten, das der hl. Leopold dort gewirkt hat. Sein Begräbnis fand unter großer Anteilnahme statt. Als man 24 Jahre nach seinem Tod seinen Sarg öffnete, fand man seinen Körper unverwest vor.

Am 2. Mai 1976 wurde Padre Leopoldo selig- und am 16. Oktober 1983 heilig-gesprochen..