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Was
gibt's Neues? Besinnung und Begegnung Wallfahrt Maria
Königin Kinder
in FODO - 7 mal 7 - die neuen Kirchenfenster
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Das Leben der Kapuziner ist seit je her geprägt von 3 wesentlichen Elementen, die uns auch heute noch wichtig sind und nach denen wir leben:
In unserem Kloster, das wir
liebevoll "Oase der Stille" nennen, leben vier Brüder und eine
Schwester. Kleine Gemeinschaften waren immer wichtig und werden es auch in
Zukunft sein.
In den Jahren 1970 bis 1985 hat er dann die Pfarrei St. Gertraud, Süd-Bozen (Haslach) mit 2 weiteren Brüdern und Schwester Luise Weidacher, als Seelsorgehelferin, geleitet. Dieses kleine Team hat dort "Aufbauarbeit" durch gemeinschaftsfördernde Initiativen (Arbeitskreis für Umweltschutz, Arbeitskreis für soziale Dienste, verschiedene Kinder- und Jugendgruppen, Kirchenchor und Liturgie, Bau des Pfarrzentrums als Stätte der Begegnung usw.) geleistet. "Es war eine wunderschöne Zeit, in der wir viel zum Wohle der Gemeinschaft bewegt haben." sagt er heute lächelnd. Es folgten 16 Jahre Missionsarbeit -ähnlich wie Franz von Assisi, 600 Jahre zuvor-, in denen er gemeinsam mit mehreren Mitbrüdern und Schwester Luise über 200 Pfarreien in Südtirol, Bayern und Österreich besucht hat; sowie 4 Monate in missionarischer Seelsorge im Süden von Brasilien. In Brasilien besuchte er gemeinsam mit Schwester Luise über 900 deutschstämmige Familien (meist wohlhabend, aber in sozialem Umbruch lebend). Es war der Kontrast zwischen dem unendlich wirkenden Urwald, dem Leben der ausgewanderten Deutschen inmitten der Indios, und der lebendigen Ausdrucksform des Wortes Gottes in den Kirchen, die die Arbeit dort prägte und für ihn eine wertvolle Erfahrung war. Es war die Überzeugung für das Projekt "Oase der Stille", die ihn im November 1996 ins Kloster Neumarkt zog. Damals stand das Kloster in Neumarkt kurz vor der Auflösung, es lebten hier nur mehr 3 alte Brüder. Ziel war und ist es, die Erfahrungen aus der Missionszeit, die vor allem durch die persönliche Begegnung mit Menschen unterschiedlichster Gesellschaftsschichten, ganz individuellen Sorgen und Nöten, gekennzeichnet war, ins Klosterleben einzubringen und fortzusetzen. Die Freude am Glauben vorlebend, dabei in sich selbst ruhend, aber gleichzeitig mit dem Bestreben, diese Liebe zu Gott den Menschen zugänglich, ja spürbar zu machen, durch Öffnung und Begeisterung ihrer selbst für den Glauben, ist ihm das wichtigste Anliegen. Er ist Postulats- und Junioratsleiter in unserer Provinz. In seiner Freizeit beschäftigt sich Bruder Bernhard gerne mit Ikonenmalerei, den Lehren des Zen-Buddhismus und wandert gerne in der herrlichen Südtiroler Natur.
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