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14 Nothelfer mit ihren Attributen in einer Wolke, darunter eine
kniende Frau mit ihrem Kind, in der Ulrichskapelle nahe
Ruswil bei Luzern in der Schweiz

Pantaleon mit Salben
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Die heiligen 14 Nothelfer /-innen
1621 wurde in Neumarkt die Kapuzinerkirche zu den "15 Nothelfern"
geweiht. Den Nothelfern beigestellt sind die hl. Franziskus,
Antonius und Josef Freinademetz sowie über allem die Himmelsmutter
Maria.
Mit dem Gnadenbild "Maria Königin" (Böhmen, um 1600) entstand eine
Wallfahrt
in den Herzen der Gläubigen.
Die Wallfahrtskirche im Kapuzinerkloster
stärkte dieses Vertrauen,
"dort daheim zu sein", wo echter Glaube, frohe Familiengemeinschaft,
offenes Vertrauen herrschen.
Die
heiligen vierzehn Nothelfer wurden schon im Mittelalter angerufen und verehrt. In ihren Legenden baten
Dionysius,
Blasius,
Dorothea
und andere vor ihrem Tod um die Gnade der Fürbitte und erhielten
die Verheißung, bei Anrufung hilfreich vermitteln zu dürfen.
Die Heiligenverehrung gewann vor allem im von der Pest
bedrohten 13./14. Jahrhundert stark an Bedeutung. Den einzelnen
Heiligen wurden Aufgabenbereiche zugewiesen. So wird z.B.
Florian, der als Märtyrer
ertränkt wurde, angerufen bei Feuersbrunst, doch er wurde auch
zum Patron der Bierbrauer, Fassbinder und Schornsteinfeger. Die
menschliche Ohnmacht gegen die Schicksalsschläge und
Katastrophen der Zeit wurde mit Hilfe der Nothelfer ertragen und
bekämpft. In der Not einen Heiligen anrufen half im Volk viel, in der Not
viele Heilige anrufen half mehr.
Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen (Frankenland) 1774
1377 ordnete der
Regensburger Bischof Konrad von Haimburg die
Verehrung
der hl.
Barbara
an, und zwar zugleich mit der hl.
Katharina
und der hl.
Margareta. Der Volksmund schmiedete sich dazu den Merkvers:
Margareth mit dem Wurm, Barbara mit dem Turm,
Katharina mit dem Radl, das sein
die heiligen drei heiligen Madln.
Auch in
Schlesien war die Anrufung der Nothelfer sehr verbreitet, mit den
Flüchtlingen nach dem 2. Weltkrieg kam der Brauch erneut nach
Deutschland.
Durch eine Vision wurde der Kult um die vierzehn Nothelfer
volkstümlich: dem Klosterschäfer Hermann Leicht (Oberfranken 1445)
seien vierzehn
Gestalten erschienen, die sich als Nothelfer zu erkennen
gaben und die Errichtung einer Kapelle am Ort ihrer Erscheinung
forderten.
1774 erbaute Balthasar Neumann die vielbesuchte Wallfahrtskirche
Vierzehnheiligen.
An vielen Orten wurden auch andere Heilige den Nothelfern
beigezählt,
z.B. in unserer Kapuzinerkirche Neumarkt der hl. Franziskus;
die Kirche
wurde
laut Dekret im Archiv 1621 den "15 Nothelfern" geweiht.
"Zuständigkeit" und Geschichte der Heiligen:
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Nothelfer, -in
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Zuständigkeit
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Anmerkungen
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1
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Achátius
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Helfer bei Todesangst
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Anführer der zehntausend Märtyrer, die
unter Kaiser Hadrian (117-138 n.Chr.) auf dem Berg Ararat
wegen ihres Glaubens gekreuzigt wurden.
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2
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Ägídius
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Helfer bei der Beichte und der
stillenden Mütter
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Der einzige Nichtmärtyrer
Gründer des Benediktinerklosters St. Äegidius (frz. Saint
Gilles) in der Provence
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3
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Barbara
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Patronin der Sterbenden, Helferin gegen
Blitz- und Feuersgefahr, Schutzpatronin der Bergleute,
Architekten, Gießer, Geologen, Artilleristen und Feuerwerker
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Der Legende nach grausam misshandelt und
vom eigenen Vater enthauptet
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4
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Blasius
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Helfer bei Halsleiden
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Bischof von Sebaste (Armenien, heute
Sivas/Türkei), † um 316.
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5
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Christóphorus
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Christusträger, Helfer gegen
plötzlichen Tod
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452 n.Chr. wurde nach ihm in Chalkedon
eine Kirche benannt. Häufiges Motiv in der Kirchenmalerei.
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6
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Cyríacus
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Helfer in der Todesstunde gegen
Anfechtungen
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Diakon, † um 309 als Märtyrer während
der Christenverfolgung in Rom.
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7
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Dionysius
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Helfer bei Kopfschmerzen
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Kam im 3. Jhd. von Rom als Missionar
nach Gallien. Der römischen Gouverneur ordnete seine
Enthauptung an. 626 erbaute der fränkische König Dagobert I.
eine nach ihm benannte Abtei mit der Kathedrale Saint-Denis,
die den frz. Königen als Grabstätte diente.
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8
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Erasmus
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Helfer bei Leibschmerzen
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Überlebte seine erste Marterung unter
Diokletian, verließ seine Diözese und wirkte in Kampanien, †
um 305 in Formia (Kampanien).
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9
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Eustáchius
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Helfer bei schwierigen Lebenslagen
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Heermeister unter Kaiser Trajan (53-117
n. Chr.), um 120/ 130 unter Kaiser Hadrian aufgrund seines
Glaubens hingerichtet.
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10
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Georg
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Helfer bei Krankheiten der Haustiere
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Römischer Offizier, der als christl.
Märtyrer im frühen 4. Jhd. enthauptet wurde. Ein
Überlieferungszweig versteht ihn als Drachenkämpfer.
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11
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Katharina
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Helferin bei Leiden der Zunge und
Sprachschwierigkeiten
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Kernstück der griechischen Urfassung der
Katharina-Legende ist das Martyrium unter Kaiser Maxentius
im Anschluss an einen theologischen Disput. Da das Rad
zerbrach, auf dem sie gerädert werden sollte, wurde sie mit
dem Schwert enthauptet.
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12
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Margareta
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Patronin der Gebärenden
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Um 305 n. Chr. unter Diokletian
enthauptet. In der Kirchenmalerei oft mit einem Drachen als
Symbol des Teufels, den sie überwunden hat, dargestellt.
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13
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Pantàleon
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Patron der Ärzte
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Arzt Kaiser Maximians, † um 305 n. Chr.
während der Christenverfolgung Diokletians hingerichtet.
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14
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Vitus (Veit)
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Helfer bei Geisteskrankheiten,
Epilepsie
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† als christl. Märtyrer um 305 n. Chr.
1355 wurde sein Haupt in den Veitsdom (Prag) überführt.
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Georg der Drachentöter
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