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Br. Christof Kurzok, WebRadioMaster Meran

 

 

Webmaster: Bernhard Frei
Tel. + 39 0471 812214

bernhard.frei@kapuziner.org
 

 

 


 


Neu & aktuell

Kapuzinerkalender Südtirol 2011



Robert Prenner hat wieder einen schönen Kalender 2011 herausgebracht.
In vielen, sehr vielen Familien hält der Kalender die Beziehung zu den Kapuzinern wach.
Zu beziehen durch  neumarkt@kapuziner.org.

 


Matten
kapitel 14./16. Juni 2010


Gruppenbild - 4. und 5. von links die Brüder Markus Präg und Provinzial Lech Siebert (Österreich)

Alle Brüder der Kapuzinerprovinz Südtirol waren vom 14. bis 16. Juni 2010 zu einem Mattenkapitel in die Lichtenburg (Nals) eingeladen. Der Name "Mattenkapitel" kommt von einer großen Brüderversammlung noch zu Lebzeiten des hl. Franziskus - die 5000 Brüder konnten damals 1221 (15 Jahre nach der Gründung des Ordens!) lediglich auf Matten schlafen, da alle Betten belegt waren.
39 Brüder aus Südtirol
sind in die Lichtenburg bei Nals zusammengekommen, sowie die beiden Gäste aus der Kapuzinerprovinz Österreich Provinzial Lech Siebert und Provinzvikar Markus Präg (Liebeswerk Fügen). Es gab keine neuen Oberenwahlen, es gab auch keine Beschlüsse, nur Empfehlungen.

Zunächst wurde in einem ausführlichen Bericht des Provinzials Anton Beikircher ein Überblick über die letzten drei Jahre Provinzvorstehung gegeben. Dieser Punkt wurde durch ergänzende Berichte über verschiedene Tätigkeiten ergänzt. Es zeigte sich, dass die 54 Brüder in Südtirol einerseits ein Leben nach dem Evangelium in Treue führen, dass aber das Alter der Brüder immer drückender belastet, denn es fehlt wie in anderen Orden an Nachwuchs. In zwei verschiedenen Beiträgen (Paul Hofer und Bernhard Frei) wurde eine Standortbesinnung versucht, als Öffnung hin auf die moderne Welt und als Orte der Begegnung und Besinnung, als spirituelle Zentren.

Intensiv wurde über eine Reduzierung der Niederlassungen gerungen, wobei sich für das Kloster Bozen eine neue, sozialkirchliche Tätigkeit abzeichnet. Gegenwärtig leben wir in 6 Klöstern, die wir nicht alle in die Zukunft führen können. Einen besonderen Akzent setzten die vier jungen Brüder aus Krakau, die zur Auffrischung in unsere Provinz gekommen sind.

Ein Höhepunkt wurden die beiden Berichte aus der Provinzzusammenlegung in Österreich (Innsbruck, Wien). Es ist jetzt beschlossene Sache, dass im Jahr 2011 die Südtiroler Provinz mit eingeschlossen wird, dass aber schon jetzt bei den Neubestellungen der Posten sowie bei den Provinzplanungen für die Zukunft eine enge Zusammenarbeit geschehen wird. Seit Jahren ist auf dieses Ziel hin gearbeitet worden. Die Würfel sind jetzt gefallen, die Entwicklung und die konstruktive Arbeit sind in guten Händen!

Die drei Tage boten viel Gelegenheit zur Aussprache, es wurde in würdiger Form miteinander gebetet (Stundengebet und Eucharistie) sowie festlich gefeiert (Liebeswerk, Paul Hofer). So kann nun "zusammenwachsen, was zusammengehört".

                 
                                             Laudes und Eucharistiefeier "Hl. Geist"


Auf jeden Fall sind die Kapuziner bereit, sich den neuen Anfor
derungen der heutigen Zeit und der Kirche zu stellen. Während die ganze Gesellschaft einen sozialen Wandel vollzogen hat, während nach dem 2. Vatikanischen Konzil und den nachfolgenden Landessynoden die Seelsorge grundlegend der modernen und postmodernen Gesellschaft angepasst wurde und wird, ist es in manchen Klöstern beim Alten geblieben.

Der Nachwuchs blieb aus und damit die natürliche Herausforderung durch junge Brüder.
Es fehlt in der Kirche überhaupt noch ein neues Priesterbild, auch eine neue Definition und Spiritualität des früheren "Standes der Vollkommenheit". 

Die großen Bemühungen des Weltordens der Kapuziner mit den fast 11.000 Brüdern um Brüderlichkeit, Gebet und Armut/Solidarität heutzutage wurden
in den alten europäischen Provinzen eher mit Gelassenheit zur Kenntnis genommen. Viele Brüder zogen zwar los bis in ihre äußerste Individualität, haben aber die paulinische Öffnung zur pfingstbewegten Weltkirche  nicht mit vollzogen. So ist nur ein halbes Pfingstwunder geschehen.  Was Gott mit uns vorhat - gibt es Zeichen dafür?  Abendmahlskirche im gesicherten Raum, apostolische Wandergemeinde mit Jesus, paulinisch-missionarische Weltkirche?                 
Wir Kapuziner sind weltweit aufgebrochen zu einem "Leben nach dem Evangelium". Wem dieses franziskanische Ideal etwas wert ist, kann es jederzeit und überall auch in verschiedenen Formen leben.

 

 

Jeder Missbrauch ist einer zuviel

Die Provinzleitung der Kapuziner in Südtirol ist zutiefst betroffen über die Enthüllungen von Fällen des Missbrauchs Jugendlicher auch von kirchlicher Seite bzw. in Ordenshäusern.
Die Kapuziner ermutigen etwaige Opfer, solche Übergriffe, auch wenn sie vor langer Zeit geschehen sind, zu melden, damit der Orden transparent mit entsprechenden Vorwürfen umgehen und den Opfern geholfen werden kann.

  • Ansprechperson für Opfer von Missbrauch durch Brüder der Kapuzinerprovinz Brixen/Südtirol: 
    Provinzial Anton Beikircher, Wolkensteingasse 1, I-39100 Bozen,

    Tel. 0471 941557,   E-Mail  provinzial.brixen@kapuziner.org  

  • Ombudsstelle: Die Kapuziner erklären sich mit dem Vorgehen der Diözese Bozen-Brixen in genannten Fällen solidarisch und übernehmen dankbar das Angebot, die unten genannte diözesane Ombudsstelle anzunehmen.  Vgl. www.bz-bx.net 

  • Verdachtsmomenten wird durch die diözesane Ombudsstelle unmittelbar nachgegangen:
               Rechtsanwalt Dr. Werner Palla,  E-Mail  werner.palla@rolmail.net  
    Die Ombudsstelle soll nach Klärung der Tatbestände Hilfen für Opfer und Maßnahmen für die Verantwortlichen erarbeiten. Auch sind die rechtlichen und kirchenrechtlichen Folgen zu klären und die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen. Verantwortlicher der diözesanen Ombudsstelle ist Generalvikar Josef Matzneller sowie auf Seiten der Kapuziner die oben genannte Adresse des Provinzials Anton Beikircher.

    Josef Matzneller
    Domplatz 2
    39100 Bozen
    Tel. +39 0471 306201

 

RadioTau wird kommen:   www.radiotaucap.net

Am 13. Dezember 2009 um 20 Uhr ist das Internet Radio TAUCAP  mit seinem italienischen Programm gestartet. Der polnische Kapuziner Christof Kurczok hat Erfahrung mit der Radioarbeit in Bulgarien gesammelt, dann in Deutschland und nun in Italien. Der in Meran/Südtirol lebende Kapuziner hat sich ganz besonders der christlichen Rockmusik verschrieben. In seinem Internetradio spielt er 24 Stunden christliche Rockmusik aus verschiedenen Ländern.
Sprachen: deutsch  -  italienisch  -  polnisch  -  bulgarisch  -  englisch

Am 13. Dezember startete die Übertragung auch in italienischer Sprache. Br.Christof verspricht sich davon, einen größeren Hörerkreis anzusprechen. Seine Spezialität sind christlicher Hip Hop, Pop, Rock und verschiedene Informationen über die Musik: Künstler, Chöre, die sich der christlichen Verkündigung verschrieben haben. Über Skype können die einzelnen Hörer mit dem Radioteam in Verbindung treten. Br. Christof ruft alle, die christliche Rockmusik oder Popmusik machen, auf, Ihre Beiträge zu mailen:
                                                                 
radiotaucap@gmail.com




Sommer in Gschnon
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Gemeinsames Internetportal aller deutsch-sprachigen Kapuziner:
www.kapuziner.org








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