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Erste Missionsstation in Puoli mit
Wohn- und Arbeitsraum von
Josef Freinademetz
Die Kapuzinerkirche in Neumarkt ist eine
volksbeliebte Wallfahrtskirche:
*
Maria Königin,
*
vierzehn Nothelfer,
* Franziskus und Antonius,
* hl. Josef Freinademetz.
1.
Maria als Mutter Königin,
dargestellt im wundertätigen böhmischen Bildnis am Seitenaltar aus der
Gründerzeit des Klosters um 1617.
2.
Am Hauptaltar und als Weihetitel der Kirche sind
die
heiligen 14 Nothelfer
dargestellt – Trost und Zuflucht in allen Leiden des Lebens.
3.
Dann werden in der Kapuzinerkirche
Franziskus und Antonius
sehr verehrt, denen die Seitenbilder gewidmet sind. Antonius in der
Andachts-kapelle steht den Bittenden besonders nahe.
4.
Hl. Josef Freinademetz, Missionär in China. Bilder und Texte auf dieser
Webseite.
Den Chinesen ein Chinese!
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Hl. Josef Freinademetz
Missionär in China +
1908
Die ersten Steyler Chinamissionare, Foto 1879
Johann Baptist Anzer (Bischof) und Josef Freinademetz
vgl.
http://195.202.176.112/freinademetz/index.htm
Bei
der feierlichen Altarweihe am 8. Dezember 2003 im Kapuzinerkloster
Neumarkt wurde in das sepulcrum (Reliquiengrab) im Herzen des
Volksaltars in einer Kapsel ein
Original-Blatt aus dem Stundenbuch des hl. Missionars Josef
Freinademetz eingemauert.
Es sind die Psalmen 44, 45 und 86 für Marien-Festtage. Wie oft wird
er diese Psalmen gebetet und dieses Blatt in seinen Fingern gewendet
haben, wir gedenken seiner und vertrauen uns ihm als
Kinder an.

Geburtshaus in Oies, Gadertal
(Südtirol)
Große Heilige sind immer
große Marienverehrer
- denn Maria führt zu Jesus. Wie oft sehen wir bei uns nur
Dunkelheit, Grimm, Unordnung, Grenzen und Schwächen. Wie viel Angst
und Not drohen in allen Lebensaltern. Wir stehen sprachlos
vor plötzlichen Katastrophen wie Untreue, Krankheit, Unfällen und
Tod. Und doch vertrauen wir und erfahren:
Maria hat geholfen!
Hl. Josef Freinademetz, entzünde deine Marienliebe auch in
unseren Herzen.

Wer Badia (das Gadertal in Südtirol) kennt, hat
sicher schon öfter vom hl. Josef Freinademetz gehört. Er wurde am
15. April 1852 in St. Leonhard in Badia geboren und am 25. Juli 1875
zum Priester der Diözese Brixen bestellt. Nach zwei
Jahren in Badia verließ er das geliebte Gadertal und ging nach Steyl/Holland um sich auf die
Mission vorzubereiten.
1879 reiste er nach China, um seiner
Bestimmung nachzugehen. Von jenem Tag an widmete er sich bis zu
seinem Tod dem chinesischen Volk. Er ließ sich durch die großen
Schwierigkeiten niemals einschüchtern; auch
die Verfolgung vieler chinesischer Christen konnte ihn
nicht aufhalten.
Während seiner
Missionszeit schrieb Josef Freinademetz zahlreiche Briefe an seine
Familie und Freunde und Wohltäter. Er
schrieb darin, wie sehr er noch an seiner Heimat hänge und dass er
Gott für die ihm zugewiesene Aufgabe danke.
Ikone in Neumarkt, Hubert Piccolruaz

Kreuzkofel
im Abendglühen (3000m)
Wallfahrtskirche (2000m)
Alle seine Briefe bezeugen aber
seine Angst, zusehen zu müssen, wie die Seelen seiner Gemeinschaft
und seiner Geliebten verloren gingen. Diese bedrückende Angst hat
ihn dazu veranlasst, ständig zu beten, pausenlos zu arbeiten und
immerwährend die Mitglieder seiner Glaubensgemeinschaft zu besuchen,
um ihnen das Wort Gottes zu verkünden.
Je reifer er wurde, umso mehr
schätzte er seine Chinesen - auch im Himmel, schreibt er einmal,
möchte er ein Chinese unter Chinesen sein. Auch
als er fast zu Tode geprügelt wurde, blieb er ruhig und erhaben und
sagte zu seinem mitgetretenen Freund: Heute haben wir aber die
Aufmerksamkeit der ganzen Stadt genossen, so was!
All jene, die ihn gekannt haben, sprechen von ihm als die
Verkörperung des Guten. Aber
anstatt ihm das Böse zu verstecken, scheint es, als habe ihm seine
Gutmütigkeit all die Sünder der Welt geoffenbart.
Josef
Freinademetz starb im Alter von 52 Jahren, am 28. Januar 1908, an
den Folgen einer schweren Krankheit (Typhus).
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Gott,
vom Heiligen Geist gedrängt
hat der heilige
Josef Freinademetz
den Völkern Chinas
das Evangelium verkündet.
Höre auf seine Fürsprache:
Lass alle Völker
den wahren Erlöser erkennen und
treu an ihm festhalten.
Durch Christus, unseren Herrn. Amen.
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Unterricht eines Kindes
Die vier Grundhaltungen eines Missionars
nach Josef Freinademetz:
1. Rastlose Tätigkeit
-
"Sich selbst hingeben für die
Freunde"
2. Gewinnende
Sanftmut -
"Allen alleswerden"
3. Christliche
Klugheit -
"klug und fest, aber nicht
eigensinnig"
4. Mutige Ausdauer -
"die Leiden werden unsere Werke
befruchten"
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