Kapuzinerkirche Neumarkt:

Wallfahrt Maria Königin   •   14 Nothelfer/-innen   •   Franziskus und Antonius   •   Josef Freinademetz


Kapuzinerkloster
Boznerstr. 2

I - 39044 Neumarkt
Tel. +39 0471 812214
neumarkt@kapuziner.org


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      * Maria Königin
    * 14 Nothelfer
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Josef Freinademetz

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Erste Missionsstation in Puoli mit
Wohn- und Arbeitsraum von
Josef Freinademetz

 

Die Kapuzinerkirche in Neumarkt ist eine volksbeliebte Wallfahrtskirche:
     *  Maria Königin,
     *  vierzehn Nothelfer,
     *  Franziskus und Antonius,
     *  hl. Josef Freinademetz.

 

1.  Maria als Mutter Königin, dargestellt im wundertätigen böhmischen Bildnis am Seitenaltar aus der Gründerzeit des Klosters um 1617.

2.  Am Hauptaltar und als Weihetitel der Kirche sind die heiligen 14 Nothelfer dargestellt – Trost und Zuflucht in allen Leiden des Lebens.

3.  Dann werden in der Kapuzinerkirche  Franziskus und Antonius sehr verehrt, denen die Seitenbilder gewidmet sind. Antonius in der Andachts-kapelle steht den Bittenden besonders nahe.

4.  Hl. Josef Freinademetz, Missionär in China. Bilder und Texte auf dieser Webseite.

 

 
         Den Chinesen ein Chinese!

Hl. Josef Freinademetz

Missionär in China + 1908

Die ersten Steyler Chinamissionare, Foto 1879
Johann Baptist Anzer (Bischof) und Josef Freinademetz

vgl.  http://195.202.176.112/freinademetz/index.htm
 


Bei der feierlichen Altarweihe am 8. Dezember 2003 im Kapuzinerkloster Neumarkt wurde in das sepulcrum (Reliquiengrab) im Herzen des Volksaltars in einer Kapsel ein Original-Blatt aus dem Stundenbuch des hl. Missionars Josef Freinademetz eingemauert. Es sind die Psalmen 44, 45 und 86 für Marien-Festtage. Wie oft wird er diese Psalmen gebetet und dieses Blatt in seinen Fingern gewendet haben, wir gedenken seiner und vertrauen uns ihm als Kinder an.



 
         
                                     
  Geburtshaus in Oies, Gadertal (Südtirol)


Große Heilige sind immer große Marienverehrer - denn Maria führt zu Jesus. Wie oft sehen wir bei uns nur Dunkelheit, Grimm, Unordnung, Grenzen und Schwächen. Wie viel Angst und Not drohen in allen Lebensaltern. Wir stehen sprachlos vor plötzlichen Katastrophen wie Untreue, Krankheit, Unfällen und Tod. Und doch vertrauen wir und erfahren:  Maria hat geholfen! 
Hl. Josef Freinademetz, entzünde deine Marienliebe auch in unseren Herzen.

                                                                                
 

Wer Badia (das Gadertal in Südtirol) kennt, hat sicher schon öfter vom hl. Josef Freinademetz gehört. Er wurde am 15. April 1852 in St. Leonhard in Badia geboren und am 25. Juli 1875 zum Priester der Diözese Brixen bestellt. Nach zwei Jahren in Badia verließ er das geliebte Gadertal und ging nach Steyl/Holland um sich auf die Mission vorzubereiten.


1879 reiste er nach China, um seiner Bestimmung nachzugehen. Von jenem Tag an widmete er sich bis zu seinem Tod dem chinesischen Volk. Er ließ sich durch die großen Schwierigkeiten niemals einschüchtern; auch die Verfolgung vieler chinesischer Christen konnte ihn nicht aufhalten.

Während seiner Missionszeit schrieb Josef Freinademetz zahlreiche Briefe an seine Familie und Freunde und Wohltäter. Er schrieb darin, wie sehr er noch an seiner Heimat hänge und dass er Gott für die ihm zugewiesene Aufgabe danke.



Ikone in Neumarkt, Hubert Piccolruaz




Kreuzkofel im Abendglühen (3000m)                         Wallfahrtskirche (2000m)

 

Alle seine Briefe bezeugen aber seine Angst, zusehen zu müssen, wie die Seelen seiner Gemeinschaft und seiner Geliebten verloren gingen. Diese bedrückende Angst hat ihn dazu veranlasst, ständig zu beten, pausenlos zu arbeiten und immerwährend die Mitglieder seiner Glaubensgemeinschaft zu besuchen, um ihnen das Wort Gottes zu verkünden. Je reifer er wurde, umso mehr schätzte er seine Chinesen - auch im Himmel, schreibt er einmal, möchte er ein Chinese unter Chinesen sein. Auch als er fast zu Tode geprügelt wurde, blieb er ruhig und erhaben und sagte zu seinem mitgetretenen Freund: Heute haben wir aber die Aufmerksamkeit der ganzen Stadt genossen, so was! All jene, die ihn gekannt haben, sprechen von ihm als die Verkörperung des Guten. Aber anstatt ihm das Böse zu verstecken, scheint es, als habe ihm seine Gutmütigkeit all die Sünder der Welt geoffenbart.

Josef Freinademetz starb im Alter von 52 Jahren, am 28. Januar 1908, an den Folgen einer schweren Krankheit (Typhus).



Gott,
vom Heiligen Geist gedrängt
hat der heilige
Josef Freinademetz
den Völkern Chinas
das Evangelium verkündet.

Höre auf seine Fürsprache:
Lass alle Völker
den wahren Erlöser erkennen und treu an ihm festhalten.
Durch Christus, unseren Herrn. Amen.




            Unterricht eines Kindes

Die vier Grundhaltungen eines Missionars nach Josef Freinademetz:

1. Rastlose Tätigkeit -
"Sich selbst hingeben für die Freunde"

2. Gewinnende Sanftmut -
"Allen alleswerden"

3. Christliche Klugheit -
"klug und fest, aber nicht eigensinnig"

4. Mutige Ausdauer -
"die Leiden werden unsere Werke befruchten"