Kapuziner Mission Indonesien
     Kinder in Fodo (Insel Nias/Sumatra)


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Adresse:
Missionsprojekt Fodo 
Kapuzinerkloster
Boznerstr. 2
I - 39044 Neumarkt

Ansprechpartner:
Br. Bernhard Frei


Telefon: +39 0471 812214
Fax: +39 0471 812528
E-Mail: neumarkt@kapuziner.org

Spenden mit Stichwort 
„Fodo“ bitte
auf K/K 370000 
Sparkasse Neumarkt
(ABI 06045 / CAB 58370)

 



Ifolala Gule

Der hat sein Leben
am besten verbracht,
der
die meisten Menschen
hat froh gemacht.
(Don Bosco)

 

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Die Klöster:
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Ein Herz für Kinder -
helfen und heilen!


Ich heiße Destina!


Körperbehinderte Kinder -
Rehabilitation für das Leben

Die Insel Nias liegt vor Sumatra, ganz im Westen von Indonesien. Die Insel ist einwohnermäßig um die Hälfte  größer als Südtirol, hat aber kaum sanitäre und soziale Infrastrukturen.
Ärzte sind im Landesinneren so gut wie unbekannt, Kranke und Behinderte sind sich selbst bzw. den Familien überlassen. Es gibt Medizinmänner und Medizinfrauen, es gibt das alte Volkswissen, es gibt aber auch die Hilfe der Missionare.

Unsere Kapuziner Missionare haben im Süden der Hauptstadt Gunung Sitoli drei Kinderwerke errichtet, die heute von jungen, einheimischen Schwestern geführt werden:

*  in Idanö Gawo ein Kleinstkinderheim,
*  in Fodo ein Rehabilitationszentrum für schwer körperbehinderte Kinder,
*  in Gidö ein Kinderdorf für Kinder und  Jugendliche.

Das Kapuzinerkloster Neumarkt 
hat für eines dieser Werke 
die Patenschaft übernommen - 
für Fodo!


Körperbehindert, doch sprühend vor Leben!

Kapuziner global - Weltmission

Die Kapuziner sind ein Weltorden mit 10.800 Mitbrüdern. Vor über 40 Jahren sind die ersten Kapuziner aus Südtirol in die Mission nach Sibolga (Sumatra/Indonesien)  gezogen, insgesamt 7 Brüder. Sie haben dort den Kapuzinern der Rheinisch-Westfälischen Kapuzinerprovinz geholfen, die Diözese Sibolga aufzubauen. Diese wird heute mehr und mehr in die Verantwortung des Weltklerus übergeführt. 

So haben auch unsere Nachbarprovinzen in den Missionsgebieten gearbeitet, z.B. Innsbruck in Madagaskar, Trient in Angola, die Schweiz in Tansania, Bayern in Chile usw. 
Zu den typischen Heiligengestalten des Kapuzinerordens gehören nicht nur Brüder wie Konrad von Parzham oder Padre Pio von Pietrelcina, sondern auch Missionare und Märtyrer wie Fidelis von Sigmaringen.

Zeugnis für Christus geben, Kirche einpflanzen und aufbauen, in den Familien vor Ort helfend und heilend zu wirken - dafür setzten viele Kapuziner ihr ganzes Leben ein.

 

 


„Rehabilitasi“

Gegenwärtig finden in Fodo 24 Kinder Aufnahme. Zur liebevollen Pflege kommt die fachgerechte Behandlung durch geschultes Personal hinzu. Dazu zählen chirurgische Eingriffe des Arztes, aber auch die Dauerbehandlung durch Physiotherapie und begleitende Rehabilitation.
Die Kinder mit ihren schweren körperlichen Behinderungen sollen soweit gebracht werden, dass sie sich später möglichst unabhängig im Leben behaupten können. Dazu braucht es auch die Heilung der meist schwer verwundeten Seele, die Aufrichtung eines gesunden Selbstbewusstseins, eine behutsame, doch konsequente Eingliederung in die Gesellschaft.
Diese drei Kinderprojekte haben in Nias auch eine große Zeichenwirkung - in einem armen, vernachlässigten Land!


Sefri Telaumbanua und Fikir Arifman Lase

Partnerschaft mit Fodo

Partnerschaft Südtirol mit „Rehabilitasi“ Fodo:
wir möchten vor allem menschliche Zuwendung und Begegnung schenken, etwa durch Patenschaften von Kindern für Kinder, z.B. durch Briefkontakt. Für die Kinder in Fodo ist es ein unbeschreibliches Gefühl, Post (!) zu bekommen und zu wissen, dass in der großen Welt jemand an sie denkt.
Durch unsere finanzielle Hilfe möchten wir zur Selbständigkeit in die Zukunft hin beitragen, wenn mit dem Abzug der europäischen Missionare auch die finanziellen Mittel aus Europa versiegen sollten.
Unsere soziale Partnerschaft zeigt auf, dass Mission nicht die flächendeckende religiöse Eroberung eines Landes bzw. eines Volkes ist, sondern Zeugnis geben von einem menschenfreundlichen Gott, der seinen Sohn als Heil der Kranken und Hoffnung für alle Notleidenden gesandt hat. 



Fery und Destina - Physiotherapie

Bei dem heißen Tropenklima
kann vieles draußen im Freien geschehen,
wofür es bei uns geschlossene Räume
und im Winter auch noch Heizung braucht. 

 

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