Potpourri bei der Einweihungsfeier 2003 in Bruneck
Kapuzinerplatz 4
I-39031 Bruneck

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Adressen und Telefon:

Kapuzinerkloster
Kapuzinerplatz 4
I-39031 Bruneck

Tel. +39 0474 411148  
Fax +39 0474 411151
    

Br. Friedrich/Onach: 
              0474 403114
Br.Valentin/Krnkhs: 
              0474 581113
Br. Albin/Pfunders: 
              0472 549163

 

 

E-Mail-Adressen: 

bruneck@
         kapuziner.org
 

adalbert.stampfl@
         kapuziner.org
 

franz.zitturi@
        kapuziner.org
 

a.peskoller@
        rolmail.net

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 Kapuziner Bruneck

Bruneck ist für uns Kapuziner seelsorglich ein sehr wertvolles Kloster, gerade heute und für die absehbare Zukunft. So gab es in der Kapuzinerprovinz nie einen Zweifel, dass gerade dieses Kloster auch heute in die Zukunft geführt werden muss. Deshalb reiften auch die Überlegung und der Entschluss zu einer grundlegenden Renovierung.

 

Seelsorgliche Arbeiten der Brüder

Etwa 40mal am Tage kommen Leute mit verschiedenen Anliegen zur Klosterpforte.
Als Hauptaufgabe ist die Beichtseelsorge und die Beicht-Aussprache zu nennen.
Monatlich trifft sich die Franziskanische Gemeinschaft.
Öfters kommen Gruppen, das Kloster zu besichtigen.
Ein großer Teil des Gartens steht als Freizeitpark zur Verfügung.
Einen kleinen Gemüsegarten bearbeiten wir selber.
Neben den Gottesdiensten und Andachten treffen wir uns dreimal am Tag zum gemeinsamen Gebet.

Wir leisten Aushilfen in verschiedenen Pfarrgemeinden.
Zwei Brüder sind verantwortlich für die Seelsorge in Onach und Pfunders - Weitental.
Den Dienst als Kaplan leisten wir im Krankenhaus, bei den Ursulinen, beim Kolping und im Bürgerheim.

Als weitere Aufgaben können genannt werden: Leitung des Kirchenchores, Mitarbeit im Pfarrgemeinderat, Geistlicher Assistent FG, Gebetspredigten, Exerzitienbegleitung, Vorträge, Krankenbesuche.
Wie jedes Kloster fördern wir unsere Mission in Indonesien und unser Liebeswerk in Meran. Dazu kommen einige Aufgaben, die unsere Kapuzinergemeinschaft in Südtirol betreffen.


Br. Adalbert mit Freunden in der Latzfonser-Kreuz-Hütte

Vor wenigen Jahren wurde ein Teil des Klostergartens sehr günstig für den Bau eines Wohnheimes für Senioren zur Verfügung gestellt. 
Die diesbezüglich ins Leben gerufene Stiftung trägt den Namen "Seraphinstiftung", nach  P. Seraphin Kofler von Bruneck, der zu Beginn des 17. Jahrhunderts dreimal als erster deutschsprachiger Provinzial die Geschicke der damals kraftvoll aufstrebenden großen Tirolisch-Bayerischen Kapuzinerprovinz leitete. 

Dann wurde ein Teil des immer noch großen Gartens als Park und Erholungszone der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Die sehr  schonende Gestaltung hat den Charakter des Klostergartens nicht angetastet.

Die große Bibliothek, die von Provinzbibliothekar Adalbert Stampfl liebe- und aufopferungsvoll geordnet worden war, ist leider nicht mehr vorhanden. Sie fand in den Schauräumen der Buchhandlung Weger in Brixen eine sinnvolle Verwendung. Das Projekt ist noch in Ausführung.

                                  
                                           Die Kirche -  einfach, ernst und schön

Restaurierung des Klosters

Die Kirche war bereits vor 10 Jahren restauriert worden - so ging es jetzt endlich um das Kloster selber. 45 Jahre nach der letzen Restaurierung wurde nun unter der tatkräftigen Leitung des Provinzökonoms und Guardians Franz Zitturi das ganze Kloster grundlegend erneuert. 

Die Restaurierung geschah in zwei
aufeinander folgenden Etappen: 

  1. zunächst wurde der Osttrakt des  Klosters restauriert, und zwar so, dass er für 
    9 Seniorenwohnungen  Platz gemacht hat. 

  2. In der zweiten Bauphase übersiedelten die Brüder (vorübergehend für die Bauarbeiten) in den Trakt mit den Seniorenwohnungen. Währenddessen wurde der Teil restauriert, der jetzt als klösterliche Wohnung für die Brüder dient.

Jetzt ist das große Werk vollendet! 
Das Kloster ist kleiner geworden, es auch nicht mehr wie früher Selbstversorgung durch Garten und handwerkliche Einrichtungen vorgesehen. 
Es ist ein Wohnkloster für eine kleiner gewordene Brüdergemeinschaft, die im großen Einzugsgebiet
Bruneck und Pustertal, Ahrntal und Abteital weiterhin im Sinn der Kapuzinerideale leben, beten und wirken wird.

Am 11. Mai 2003 wurde es feierlich eingeweiht und seiner Bestimmung für die Zukunft übergeben werden.


Valentin, Franz und Magnus mit Sängerinnen:
Frohe Gesichter bei der Einweihung

In Bruneck lebt und arbeitet Franz Zitturi als  Klostervikar und Hausverwalter sowie als Provinzökonom. Wegen seiner Arbeit für die Kapuzinerprovinz ist er regelmäßig in Bozen im Einsatz. Er gehört zur Provinzvorstehung der Brixener Kapuzinerprovinz.

Br. Guardian Martin Steger
ist Hausoberer. Er begleitet seelsorglich die Franziskanische Gemeinschaft. Eifrig versieht er den Beichtstuhl. Oft leistet er Aushilfsdienste im Krankenhaus.

Bruder Adalbert Stampfl
ist  er ein gesuchter Exerzitienleiter und Gesprächspartner in Lebens- und Glaubensfragen. Große Verdienste um unsere Klosterbibliotheken.: Exprovinzial.

Leonhard Beikircher
arbeitete über 30 Jahre in der Mission in der Diözese Sibolga (Sumatra/Nias). Missions-Animator.

Bruder Valentin Rieder leitet seit langem den gemischten Chor der Kapuzinerkirche. Er war viele Jahre in der Schule tätig und versieht jetzt Dienst als Kaplan im Krankenhaus. In seinem großen Bekanntenkreis gehört er zum gewohnten Stadtbild von Bruneck.

In zwei Pfarreien sind Brüder eingesetzt: 
Albin Peskoller in Pfunders und Weitental sowie Friedrich Lindenthaler in Onach.  
Wie alle Brüder helfen auch sie bei alltäglichen Arbeiten im Kloster mit, z.B. an der Pforte. 


Magnus Perkmann leistet Aushilfe in verschiedenen Pfarreien, wie die anderen Brüder. Wertvolle Arbeit erfüllt er für die Mission und für das Liebeswerk. Er ist der Senior der Klosterfamilie und der ganzen Kapuzinerprovinz.

Simon Hofer kam am 01.09.2007 als Beichtvater zur Gemeinschaft hinzu.

Br. Nikolaus Sießl,  Seelsoger, für verschiedene Arbeiten.

Dazu kommt Bruder Klaus Klammer, der im Altersheim Georgianum in St. Johann im Ahrntal wohnt.

 

 


Seit fast 400 Jahren
 

Im Jahre 1610 hielt P. Seraphin von Bruneck die Fastenpredigten in seiner Heimatstadt  und führte auch die feierliche Karfreitagsprozession ein. Dieser begabte  Kapuziner aus dem Rienzstädtchen war eine Säule des jungen, aufstrebenden Ordens nördlich der Alpen.

So sehr gefiel P. Seraphin seinen Landsleuten, dass von dieser Zeit an  jedes Jahr ein Kapuziner die Fastenpredigten halten mussten. Seine Landsleute bauten den Kapuzinern ein Kloster. 

Der Grundstein des Klosters wurde am 10. August 1626 gelegt, 1630 war der Bau vollendet. Der Brixner Weihbischof Anton Crosini konsekrierte die Kirche im August 1628. Sie ist der heiligsten Dreifaltigkeit geweiht. 

 

 



"Wer sucht Gott?"
Wir versuchen es!