Herzlich willkommen -
Spirituelle Führung (Br. Bernhard)
Tagung mit einfachem Mittagessen
Treffen mit Referenten zu Sachthemen
PGR und Gruppen für Tagungen
Pfarr-Gemeinderat als Vertretung aller: 1972 bzw. 1975 wurde zum
ersten Mal der PGR gewählt. Die Vertretung aller Schichten und
Gruppen war so wichtig, dass zuweilen Ortsprobleme auch in die
Pfarreien hinein gerieten. Aber das selbstbewusste System
gelang, es gab Diskussion und Entscheidungen und die Entwicklung war
nicht mehr aufzuhalten.
Mitarbeiten in der Pfarrei: In den 80- und 90erJahren wurde
von einem PGR-Mitglied verlangt, dass er in der Pfarrei wohnhaft
sei, dass er am Pfarrleben aktiv teilnähme und dass er sich die
notwendige Zeit reserviere. Ein großer Fortschritt, es begann die
Zeit der Eigenleistung des PGR und dies zeigte sich vor allem in den
entstandenen Arbeitskreisen. Die eigentliche Verantwortung lag aber
noch stark beim Pfarrer, der durch die Zusammenlegung der Pfarreien
und die wachsende Präsenz in den Arbeitskreisen immer mehr ins
Gedränge kam.
Mitverantwortung und Mitgestaltung durch den PGR und seine
Organe, das war die Konsequenz und positive Weiterentwicklung in der
Kirche vor Ort. Spürbar wird nun die neue Sicht bzw. das Konzept der
Zukunft in der Liturgie, in der Pfarrverwaltung, in der Caritas und
Jugendarbeit usw. Vor allem die Übergabe der Verantwortung ist der
Schlüssel zu einer neuen Sicht. Besonders im Priestermangel und in
den als Reaktion darauf entstehenden Pfarrverbänden wird eine
Strategie der Diözese sichtbar, die nicht nur reagiert, sondern auch
agiert. Wie die Ausbildung der Katecheten und -innen wird nun auch
an die Weiterbildung aller neuen Kräfte voran getrieben. Als
Beispiel die sonntägliche Wort-Gottes-Feier durch Laien in den
Gemeinden.
Vom Beraten und Beschließen über das miteinander Feiern zur
spirituellen Weiterbildung: so ist eine Entwicklung der
Pfarrgemeinderäte zu beobachten.
70er-Jahre: Von Anfang an gab es die Schriftlesung bzw.
religiöse Einstimmung zum Sitzungsbeginn.
Bald aber gab es auch Feiern: ein
Geburtstagsgedenken innerhalb des PGR, ein Gläschen Wein vor den
Ferien oder Kuchen zu einem Festtag. Emotionalität als Zeichen
des Wohlwollens.
Ab den 80er-Jahren hielten viele
Pfarrgemeinderäte jährlich Ganztagungen, meistens um Programme zu
machen und aktuelle Fragen anzugehen.
Heute suchen gar manche Pfarrgemeinderäte einen
Tag der Besinnung und Einkehr. Vielen Kandidaten zur PGR-Wahl
war eine spirituelle Weiterbildung wichtig: "Ich möchte auch für
mich selber etwas tun!" Sie erwarten sich von Ihrer Arbeit eine
persönliche Erfüllung.
In unserer "Oase der
Stille" staunen wir, dass in der letzten Zeit mancher PGR einen
ganzen spirituellen Tag für die Mitglieder organisiert. Das weist in
die Zukunft: wie die Pfarreien werden auch die Priester und
Pfarrgemeinderäte aus Dienstleistungsbetrieben zu spirituellen
Strahlungspunkten.
Herzlich willkommen
PGR und Arbeitskreise zu einer Einkehr in der "Oase der Stille".
Wir bereiten auch ein einfaches
Mittagessen und sind für Sie da.
Info und Anmeldung bei Br. Bernhard
Frei, Tel. 0471 812214